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Schüler lernen „Trickfilm-Tricks“

von Dirk Navratil

Trickfilme haben sich in den letzten Jahren vom reinen „Kinderfilmchen“ hin zu einem ernstzunehmenden Genre entwickelt. Selbst bei den Oscar-Verleihungen in Hollywood gibt es inzwischen einen eigenen Preis für den „besten animierten Spielfilm“. Nicht umsonst locken aktuelle Streifen wie „Zoomania“ oder „Alles steht Kopf“ Millionen von Kindern und Erwachsenen in die Kinos.

Auch die Sekundarschule springt weiter auf diesen Zug auf und bietet interessierten Schülerinnen und Schülern die Chance, in die Welt der „animated pictures“ einzutauchen.

Gemeinsam mit Kindern der Marienschule Kleve-Materborn wurde nun das Projekt „Trickfilm-Tricks“ zu einem erfolgreichen Ende gebracht. Bereits in den vorangegangen Wochen gestalteten die Schülerinnen und Schüler eigenständig Trickfilme am Computer, mit dem Ziel, einen kleinen Fisch, der sich am Meeresboden bewegt, zum „Leben“ zu erwecken.

Die dabei entstandenen Filme überraschten in ihrer Qualität sogar den Abteilungsleiter der Sekundarschule Kleve, Henning Baum, und die für das Projekt verantwortlichen Lehrkräfte Kerstin Verbeek und Kaj Fischer, die zahlreiche animierte Bilder mit vielen witzigen Details bestaunen konnten.

Besondere Wertschätzung wurde den Arbeiten der Kinder entgegengebracht, als ihre Filme abschließend der Reihe nach vorgeführt wurden. Auch eine Urkunde für die Teilnehmer durfte da natürlich nicht fehlen. Die jungen Regisseure konnten stolz auf ihre ersten Filmprojekte sein.

Stolz und voll des Lobes äußerte sich auch die Lehrerin Kerstin Verbeek zu dem Projekt: „Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule und der Grundschüler hatten eine Menge Spaß an diesem Projekt und waren sehr motiviert bei der Sache. Wir würden uns freuen, wenn die Kooperation der beiden Schulformen fortgeführt werden könnte.“

Und wer weiß, vielleicht heißt es dann irgendwann für einen der jungen Filmemacher: „And the Oscar goes to…“.

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